Jugendarbeit

Sommerlager 2018

Michael Buk

9. August 2018

Am 9. August 2018 sind 36 Kinder und Erwachsene auf der einsamen Insel Königsheim gestrandet.  Nach der Segnung des Hauses, in dem die besagten 36 Personen von nun an zehn Tage miteinander verbringen wollten, und einer ersten Mahlzeit, ging es ans Kennenlernen. Alle stellten sich vor und es wurde das Thema des diesjährigen Sommerlagers verkündet: „Gestrandet auf einer einsamen Insel“. Von nun an sollten die Lageraktivitäten alle in einer gewissen Weise mit diesem Thema übereinstimmen und einen roten Faden durch das Camp ziehen.

Auch dieses Jahr kamen die Halstücher ins Spiel, mit einer kleinen Änderung: Außer roten, grünen und blauen Halstüchern gab es von nun an auch gelbe, welche die Hilfsbetreuer kennzeichneten.

Schnell haben sich alle eingelebt und der Alltag im Camp nahm seinen Lauf. Auch das Wetter spielte mit, was viele Aktivitäten im Freien ermöglichte.

Der Sonntag begann wie immer mit der gemeinsamen Feier der Liturgie, welche von Vater Athanasius und Vater Michael zelebriert wurde. Nach einem gemütlichen Mittagessen war es an der Zeit für das alljährliche Sonntagsspiel.

In diesem Jahr mussten die Kinder die Aufgaben der vier Häuptlinge (welche von vier Betreuern dargestellt wurden) gruppenweise lösen, was allen gelang. Dafür wurden sie von den Häuptlingen auf der Insel freundlich willkommen geheißen.

Nach dem Völkerballturnier am Nachmittag folgte das große Festbankett im Freien, bei dem die Aufnahme aller Kinder auf der Insel gefeiert wurde.

Mit einigen Liedern am Lagerfeuer klang der Sonntag fröhlich aus.

Auch Inseln müssen erkundet werden, wenn man darauf wohnen möchte, und so wanderten Kinder und Betreuer am Dienstagmorgen los, und kamen später am Nachmittag in einem großen Kletterpark an. Um den Weg zum Kletterpark zu finden, waren viele verschiedene Rätsel lösen, welche auf dem Weg nach und nach zu finden waren. Nach einigen Stunden voller Kletterspaß ging es weiter zum naheliegenden Spielplatz, wo auf einer Feuerstelle gegrillt und gesungen wurde.

So verflogen auch schon die Tage im Camp und die Olympiade stand wieder auf dem Programm. Dafür haben sich die Betreuer mehrere Disziplinen einfallen lassen, in welchen sich die Kinder wieder in den Gruppen gegeneinander gemessen haben. Bei der Siegerehrung wurden viele Medaillen verliehen und keiner der Teilnehmer ging leer aus.

Einige Tage später war das Sommerlager 2018 auch schon beinahe zu Ende. Doch eines fehlte noch: Der bunte Abend. Bereits mehrere Tage vorher haben die Gruppen angefangen an ihren Vorführungen zu arbeiten, Requisiten für Sketche zu bastelt und zu proben was das Zeug hält. Und dann war der große Abend auch schon gekommen. Der Abend begann mit einem festlichen Bankett, welches von der Küchenchefin Olga und ihren Helfern liebevoll und vorzüglich zubereitet worden war. Nach dieser köstlichen Stärkung ging es auch schon an die Präsentation. Alle Gruppen beteiligten sich rege, sodass von allem etwas dabei war. Es wurde viel gelacht, gescherzt und gesungen. Doch da war das Camp auch schon vorbei.

Am nächsten Morgen feierten Kinder wie auch Eltern gemeinsam die Sonntagsliturgie und nach einer kleinen Stärkung und einer gründlichen Putzaktion, bei welcher Groß und Klein mitgeholfen haben, machte man sich auch schon wieder auf den Heimweg. Bis zum Wiedersehen im nächsten Jahr.

Christina Novikova


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