Gemeindeleben

Sommerlager 2026 -ein unvergesslicher Fall voller Spiel, Spaß und Spannung

15. Oktober 2026

Vom 18. bis zum 28. August fand das diesjährige Sommerlager des OJB statt. Wir hatten besonders viel zu erkunden, weil wir das erste Mal seit 15 Jahren wieder im Zeltlager in Irndorf heimisch waren, wo 2011 das erste Sommerlager stattfand.

Auch wenn Vieles neu für uns war, durften die ,,Campklassiker“ aber natürlich nicht fehlen. Hier eine kleine Auswahl: selbstbemalte Tassen, lehrreiche Katechese, das allseits beliebte Quiz ,,Der große Preis“, …

Am ersten Abend wurde dann nach abwechslungsreichen Kennenlernspielen auch schon das Motto des Sommerlagers eröffnet: Detektive. Der berühmteste Detektiv aller Zeiten, Sherlock Holmes, kam höchstpersönlich, um den Kindern direkt ein interessantes, aber auch schwieriges Rätsel zu stellen. Doch nach langem Grübeln und vielen Spekulationen wurde das Rätsel erfolgreich gelöst.

Doch das war erst der Anfang. Kurze Zeit später wurde Sherlock Holmes’ Zwilling Herlock Sholmes genau am ,,Gelben Nachmittag“ Opfer eines Verbrechens.

Vor den Augen aller wurde er plötzlich bewusstlos. Um diesen komplizierten Fall zu lösen, mussten die Kinder zuerst eine Ausbildung zu professionellen Detektiven absolvieren. Geprüft wurden sie dabei von den Hilfsbetreuern, den sogenannten Gelben. Die Kinder lernten, als Team zu interagieren, jedes kleine Detail unter die Lupe zu nehmen, exakt und präzise zu arbeiten und weitere notwendige Eigenschaften echter Detektive.Die Ergebnisse der einzelnen Prüfungen waren Hinweise auf die Tat. Nachdem alle Gruppen die Ausbildung erfolgreich und mit viel Spaß meisterten, wurden alle Hinweise zusammengelegt und der Täter identifiziert. Das Ende war ein freudiges Wiedersehen mit Herlock Sholmes, der die Tat glücklicherweise überlebte.

Am Sonntag fanden nach der Göttlichen Liturgie und einem ganz besonderen Frühstück wieder die beliebten Workshops statt. Von Basteln, Sport bis hin zu Graffiti war für jeden was dabei. Und der nächste Fall wartete schon! Und der hatte es in sich. Die Trompete, das kostbarste Eigentum des Camps, wurde tatsächlich gestohlen (natürlich nur im Rahmen des Sonntagspiels, das die Betreuer organisierten)!Doch dank der Ausbildung der Gelben waren die Kinder mit viel Wissen, Erfahrungen und den Eigenschaften echter Detektive ausgerüstet. Und so war es für die Detektivgruppen kein allzu großes Problem, sich an verschiedenen Stationen abenteuerlich Hinweise sowohl auf den Täter als aber auch auf das Versteck der Trompete zu beschaffen. Schließlich konnte sowohl der Täter als auch das Versteck erfolgreich ermittelt werden.

Nach einer packenden Verfolgungsjagd konnte der Täter gefasst und die Trompete unbeschädigt zurückgebracht werden.

Nach diesem ganzen Trubel konnten wir dann entspannt den Wandertag angehen. Wir sangen viele schöne, aber auch lustige Lieder auf dem Weg und während einige kleinere Kinder ihre Freude daran hatten, ,,gewöhnliche“ Steine einzusammeln, begnügten sich andere Kinder mit dem ,,Streicheln“ von Insekten wie Heuschrecken. Zudem staunten wir über hochragende Felswände und kämpften uns durch jedes Gestrüpp. Aufgrund der neuen Umgebung gab es einfach so viel Neues in der Natur zu entdecken.

Zu Mittag erreichten wir dann eine Aussichtsplattform mit einer atemberaubenden Aussicht auf die schöne Landschaft. Wir kehrten froh und munter zum Zeltplatz zurück, wo uns am Abend schließlich leckere Würstchen vom Grill (Lagerfeuer war leider nicht erlaubt) mit Brötchen erwarteten.

Wie jedes Jahr fand dann noch eine richtige Nachtwanderung statt. Ausgerüstet mit bunten Knicklichtern, die zusätzlich für eine mysteriöse Atmosphäre sorgten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg in den dunklen Wald. An einigen Stellen blieben wir stehen, um den geheimnisvollen Geräuschen zu lauschen. Viele nutzten diese Wanderung auch als Möglichkeit, sich noch besser kennenzulernen.

Die letzten Tage waren schließlich voll und ganz der Vorbereitung für den Bunten Abend, den letzten Abend des Sommerlagers, gewidmet. Denn es gab so vieles zu tun: Requisiten basteln, Tänze üben, Dialoge auswendig lernen und vieles mehr. Jede Gruppe sollte sich ein oder mehrere Programmpunkte überlegen. Und dann war es schon so weit. Von Theater, Gesang bis hin zu einem Film war alles dabei. Wir tanzten, lachten und genossen diesen letzten gemeinsamen Abend. Die Gelben sorgten zudem zwischen den einzelnen Programmpunkten mit lustigen kleinen Theaterstücken über den Alltag im Sommerlager für großes Vergnügen. Außerdem waren sie für die Begrüßung sowie die Moderation zuständig.

Dieses Sommerlager war ein unvergesslicher Fall voller Spiel, Spaß und Spannung! Wir sahen neue Tiere (vor allem die Insekten in den Zelten :)) , hörten neue Tiere, entdeckten neue Pflanzen und vieles mehr. Außerdem lernten wir, dass man nie genug lernen kann. Wir lernten, wie man in einem Zelt schläft, ein Lagerfeuer ohne Lagerfeuer machen und Sport treiben kann, der für den Rest deines Lebens ausreicht, indem man jeden Tag zwanzigmal die sehr, sehr lange Treppe von den Gebäuden zum Zeltplatz hinunter und wieder hoch rennt.

Ein großes Dankeschön an alle, die dieses Sommerlager ermöglicht haben: Vater Michael, Vater Athanasius, die Leitung, die Küche, die Betreuer, die Eltern aber auch die Kinder, die bei allen Aktionen voller Freude mit dabei waren!

Maria Dick


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